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90 Tage Planungsworkshop

Am 25. März 2024 habe ich erneut an einen Workshop der Romanschule teilgenommen.
Es ging darum, die nächsten 90 Tage in Bezug auf das Schreibprojekt zu planen. Und zwar während des Workshops, aber auch, soweit man nicht fertig wurde, konnte man auch nachträglich den Plan erstellen.
Es war tiefgreifend und – wie eigentlich immer – sehr informativ. Ich konnte wirklich viel mitnehmen und aktiv mitgemacht.
Ich habe meinen Plan ab April gemacht. Diese K-Woche ist nicht geeignet, um jetzt zu starten, denn da komme ich sowieso nicht zum Schreiben.

Ich bin jetzt in den Vorbereitungen auf das Osterfest und fahre auch zu meinen Eltern (so lange ich so noch habe).
Ich will diese Zeit intensiv erleben und

wünsche euch allen ein schönes Osterfest

Plan dein Romanjahr

Endlich kommt mein Bericht zum kostenlosen 5-Tage-Kurs der Romanschule am 3. – 7. Januar 2024.
Leider ziemlich verspätet, siehe den Beitrag Ausgesperrt.

Vom 3. bis zum 7. Januar fand wie gesagt der Kurs statt und er war in einfachen Worten gesagt, einfach nur gut.

Es war mittlerweile das dritte Mal, dass ich an diesem Kurs teilnahm. Und wieder konnte ich Neues erfahren. Unglaublich.

2022 brachte mir dieser Kurs natürlich nicht ganz so viel, da ich während diesen nur endgültig meinen Wunsch kreierte.

2023 brachte mir dieser Kurs dann Struktur in meinen Wunsch.

2024 konnte ich neue Erkenntnisse erlangen und wusste zumindest schon einen ganze Menge. Damit fiel es mir leichter einen Plan zu erstellen für 2024 hinsichtlich meines Schreibprojekts.

Im Kurs selbst gab es jeden Tag ein Arbeitsblatt mit Aufgaben, die mir sehr viele Erkenntnisse gebracht haben. Dinge, die ich dieses Jahr nicht mehr machen möchte und Dinge, die so gut funktioniert haben, dass sie auch 2024 ihren Platz in meinen Alltag finden werden. Am 3., 5. und 7. Januar gab es Abends noch einen Workshop, der noch einmal Themen der Arbeitsblätter aufgriff und vertiefte, in dem aber auch Fragen beantwortet wurden und wo es auch immer eine Schreibaufgabe gab. Am 7. Januar gab es auch ein 90minütiges gemeinsames Schreiben, bei dem wir selbst entscheiden konnten, ob wir die Arbeitsblätter fertig machen oder einen Text schreiben. Wir bekamen einen Grundplan und Zeitplan. Also wieder unheimlich viel Input 💖 für unser Schreibprojekt.

Und wie es mit meinem weitergeht, das erfahrt ihr in Kürze

Besinnliche Weihnachtszeit

Bei mir ist es gerade etwas still.
Das liegt daran, dass ich derzeit nicht schreibe, ich aber authentisch bin. Ich ziehe mir nichts aus den Fingern und schustere mir fremde Informationen zusammen. Bei mir bekommt ihr, MEINE eigenen Erfahrungen. Dieser Blog stellt eben MEINEN Weg dar. Da poste ich nichts, von dem ich keine Ahnung habe.

Ich genieße immer unheimlich die Adventszeit.

Natürlich muss ich für mein Studium bis zum 21. Dezember arbeiten. Aber daneben lebe die Sperr- und Raunächte.

Und dieses Jahr habe ich es groß aufgezogen und eine WhatsApp-Gruppe gegründet mit der ich seit dem 8. Dezember die Magische Zeit durchlebe. Dazu habe ich ein 74-seitiges Workbook inklusive ein Tagebuch für die Teilnehmer erstellt. Diese Magische Zeit geht bis zum 6. Januar 2024

Ja, da wird auch viel geschrieben, eben super viel reflektiert. Jetzt in den Sperrnächten verabschieden wir jeden einzelnen Monat des Jahres 2023. Das wird sogar richtig old school gemacht. Also brav mit der Hand, weil es besser gedanklich fließen kann. Dazu werden Themen bedient, zu denen es Reflexionsfragen gibt. Bei den Raunächten wird dafür viel für 2024 geplant. Das ist ganz schon zeitaufwändig. Darum habe ich das Schreiben an meinem Roman erst einmal in Urlaub geschickt.

Ab dem 3. Januar 2024 mache ich dann wieder den 5-Tages-Workshop der Romanschule . Damit ich wieder in mein Schreibprojekt reinkomme. Ich habe euch die Seite mal verlinkt und ihr kommt zur Anmeldeseite dieses Workshops.

Und danach wird es hier auch wieder regelmäßige Berichte über das Schreiben und den Fortschritt auf meinen Weg zum Romandebüt geben.

Jetzt wünsche ich euch allen erstmal eine besinnliche Adventszeit und wundervolle Weihnachtsfeiertage sowie einen interessanten Jahreswechsel.

Die Romanwerkstatt

Ich bin nun seit einem Monat in der Romanwerkstatt von der Romanschule. Nun kommt mein Überblick, den ich mir mittlerweile machen konnte.

Zum einen ging ich in die Romanwerkstatt, um eine Schreibgemeinschaft zu haben und zum anderen deshalb, weil ich als Debütantin noch sehr viel über das Handwerkzeug eines Autors nicht weiß. Und daher noch sehr viele Fragezeichen im Kopf habe. Gerne hätte ich aus diesen Gründen auch die Ausbildung zum Romanautor gemacht. Doch leider ist diese für mich finanziell außer Reichweite. So war ich dankbar, als die Romanschule bei der OAM 2023 ihre neue Romanwerkstatt vorstellte. Und diese gab es sogar für einen erschwinglichen Preis. Da musste ich sofort zuschlagen! Also meldete ich mich an.

Die Romanwerkstatt bietet mir einen guten Austausch mit anderen schreibenden Personen und andererseits unheimlich viele Formate, die nicht nur zum Schreiben motivieren, sondern zugleich Informationen und Lehrinhalte rund um das Leben einer schreibenden Person geben. Ich möchte euch hier einige vorstellen:

Jeder Monat greift ein bestimmtes Thema auf welches dann mit Schreibimpulse, Workshops und Masterclasses vertieft wird.

Dazu gibt es jede Woche einen Schreibimpuls, der das Monatsthema ein Stück mit einem kurzen Video und einer kleinen Impuls-Aufgabe konkretisiert.

Besonders für mich, die gerade sehr in der Examensvorbereitung feststeckt, die mich zeitlich sehr einspannt sind aber insbesondere die einstündigen Co-Writing Sessions spannend. Das sind gemeinsame Schreibzeiten, in denen wir schreiben und dabei unsere Kamera anhaben, aber nicht reden und nur unser Ziel für die Stunde benennen. Wann immer die Zeit mit meinem Plan vereinbar ist, mache ich da mit und schaffe unheimlich viel.

Auch gibt es jede Woche einen Workshop, bei dem dann viel erfahren und lernen kann, was zum Monatsthema passt und wichtig für das Handwerkzeug eines Autors ist.

Einmal im Monat wird dann global in einer Masterclass die Themen der Workshops in dem Monat aufgegriffen wird und die kleinen Häppchen der Workshops einmal in einem Gesamtbild gibt.

Bisher von mir noch ungenutzt ist die Textwerkstatt, in der eine Romanseite seiner Geschichte eingereicht werden kann, die dann vom Coach besprochen wird.

Anders ist die Frag-den-Coach Session. Dort kann man allgemeine Fragen rund um das Schreiben und die Erstellung eines Romans an einen Coach stellen, die dann besprochen werden.

Das alles findet auf MS Teams statt und wirkt – zumindest auf mich – unheimlich motivierend.😀

Hauptfiguren

Ja, wer bist denn du? Was machst du denn in meiner Geschichte? 🤔

Ja, in jeder Geschichte gibt es Figuren. Figuren, die erst Würze in die Geschichte bringen. In die Geschichte, die später einmal ein Roman sein will. Und diese Figuren haben ihre Rollen. Es gibt verschiedene Rollen, aber die wichtigste Rolle spielt die Hauptfigur. Die Hauptfigur ist der Held bzw. die Heldin in der Geschichte. Es gibt sogar ein Schreibwerkzeug „Die Heldenreise“, die sich allein um die Herausarbeitung der Hauptfigur dreht und davon ausgeht, dass sich die Geschichte nur darum ergibt, weil es diese Hauptfigur gibt.

Ich selbst spreche lieber von Protagonisten. Aber eins ist sicher, wir sollten immer unseren Protagonisten / Helden / unsere Hauptfigur kennen. Und zwar so gut, als wäre diese Figur unser(e) BFF 😅 .

In der Romanwerkstatt gibt es jeden Monat ein bestimmtes Thema. Und das Thema im Oktober dreht sich um die Figuren in unseren Romanen. Kurios? Nicht wirklich. Gerade weil ich an meinem Debüt arbeite und noch sehr viel lernen muss, bin ich eben in die Romanwerkstatt gegangen. Und ja, nachdem ich den Workshop über den Protagonisten gehört habe, da habe ich mir meine Protagonistin genommen und sie einmal richtig ausgearbeitet.

Ich meine damit, dass meine Protagonistin nicht nur weiblich ist und Salina heißt, sondern ich habe mir auch darüber Gedanken gemacht:

  • wie sie aussieht
  • wie groß und schwer sie ist
  • was sie beruflich macht
  • wie sie denkt
  • wie sie fühlt
  • wie ihre Kindheit war
  • was ihre Wünsche sind
  • wovon sie träumt
  • welche Stärken, Schwächen und Werte sie in sich trägt
  • in welchen Erinnerungen sie schwelgt
  • wie ihr soziales Umfeld ist
  • wie ihre Beziehungen sind
  • wo und wie sie wohnt
  • woran sie glaubt

Ich war dabei so erfolgreich, dass sie mich heute Nacht „besucht hat“. Es war so real, ich konnte sogar ihre Stimme hören 😲

Als ich schon von den anderen Autoren auf der OAM – insbesondere von Hera Lind – hörte, wie gut man seine Protagonisten kennen sollte, da war ich irritiert. Dachte, so gut kann man eine fiktive Person überhaupt nicht kennen. Und dann so etwas 😊.

Noch interessanter ist aber, dass dadurch meine Geschichte geformt wird.

Wie ist das Verhältnis zwischen dir und deiner Hauptfigur? Kennst du deine Hauptfigur bis ins kleinste Detail? Oder lässt du deine Hauptfigur machen was sie will und sie kann dir auf der Nase herumtanzen?

Viel passiert…

Nun ist die Online Autorenmesse schon seit fast einer Woche wieder vorbei und ich muss sagen: Der Boost, den mir die OAM 2023 und die vielen Interviews gegeben wurde, der hält definitiv noch an. Vielleicht waren es auch nicht die Interviews, sondern vielmehr die 4 Workshops. Aber egal was es war, es hat mich nun wirklich gepackt.

Weiterlesen: Viel passiert…

Auf der OAM habe ich mich auch bei den Sponsoren umgeschaut. Sehr gut aufgepasst habe ich bei DramaQueen. Die haben nämlich ein Schreibprogramm für Autoren, das mich direkt ansprach. Nicht so furchtbar teuer, wie das bei Autoren so beliebte Papyrus, das ich mir als Studentin gar nicht leisten kann, sondern ein Programm das sogar free benutzt werden kann. Direkt am Montag habe ich mir das Programm mal angeschaut und – plötzlich hatte ich einen ganz groben Plot. Einfach so😮.

Über eine Geschichte, über die ich mir bisher keinerlei Gedanken gemacht habt. 😂 Aber eine Story, vom Anfang bis zum Ende durchskizziert. Sogar Namen hatten meine Protagonisten. Dabei bin ich wegen der Namen, bei meiner eigentlich geplanten Story nicht weiter gekommen. Ich hatte mir wohl viel zu viele Gedanken gemacht, denn ich bin wohl größtenteils eine Bauchschreiberin 😅. Es muss einfach fließen.

Auch habe ich ein tolles Angebot der Romanschule www.romanschule.de angenommen und bin in deren neue Romanwerkstatt eingetreten. Eine Möglichkeit, um direkt in den Austausch mit anderen Autoren zu sein. Zudem gibt es dort viele andere motivierende Dinge, wie z.B. Schreib-Impulse, Co Writing und sogar Workshops werden angeboten. Schon seit 2 Jahren ärgere ich mich, dass ich bei der ARA (Ausbildung zum Romanautor) aus finanziellen Gründen nicht mitmachen kann und dann bietet die Romanschule seit Montag neuerdings eine – auch für mich bezahlbare – Romanwerkstatt an. Da musste ich sofort zuschlagen. Und ich spüre den Boost. Er ist unglaublich.

Nicht zu vergessen ist, dass ich nun auch einen sog. Schreibbuddy (oder eine Schreibliesl in meinem Fall 🤣) habe. Wir hatten uns beim Workshop am Sonntag entdeckt und seit Dienstag sind wir richtig connected. Auch sie ist mittlerweile in der Romanwerkstatt. Mal schauen, wie es so bei uns funken wird 🤗

So langsam nimmt mein Buchprojekt echte ernsthafte Züge an… Fortsetzung folgt 😊

OAM 2023 – Tag 4

Gestern war der letzte Tag der OAM und er bot nochmal einiges an. Interviews mit Autorinnen und auch mit Damen aus dem Verlagswesen. Erneut konnte ich Neues erfahren:

Weiterlesen: OAM 2023 – Tag 4
  • was eine Schreibblockade wirklich bedeutet
  • wie mit einer Schreibblockade umgegangen werden sollte
  • davon, wie viel Ausdauer gebraucht wird
  • welche Zeitschriften es für Autoren gibt
  • wichtige Adressen für Autoren zum Netzwerken
  • über den Ablauf in einem Verlag ab Einreichung des Manuskripts
  • über Schreibsoftware für Autoren

Die beiden Autorinnen sagten vieles, was auch schon alles von den anderen Autoren erwähnt wurde. Aber es war immer wieder interessant, zu hören, wie verschieden und gleich doch der Weg zum erfolgreichen Autor*in ist. Es gibt wirklich eine Basis von Must Have, die ich als Autorin kennen muss. Und anhand der Verschiedenheiten konnte ich gut erkennen, dass jeder seinen eigenen Weg gehen muss, der natürlich geprägt ist von „try and error“. Wie eben alles im Leben 😉

Wichtig fand ich aber auch die Interviews von den Damen des Piper Verlags und Uschtrin Verlags. Und auch wenn es noch ein ganzes Weilchen hin ist bis ich mir über einen Verlag Gedanken machen muss, so war es doch heilsam diese Informationen abzugreifen. Ich hatte da schon ganz andere Illusionen gehabt 😅 Gut, dass ich diesbezüglich desillusioniert wurde. Aber woher sollte ein Mensch, der zuvor nie etwas mit dem Autorenleben zu tun hatte, denn auch wissen, was so in einem Verlag passiert

Auch am letzten Abend hielt die Romanschule www.romanschule.de einen WorkshopDein Buch im Buchregal – So schaffst du das!“ ab. Wir sprachen über die Vor- und Nachteile der verschiedenen Veröffentlichungswege und darüber, wie wichtig das richtige Mindset ist. So sollten wir einige Reflexionsfragen beantworten. Reflexionsfragen, von denen ich schon in einen meiner ersten Beiträge z.B. in Schritt 1: Erkenntnisse gesprochen habe.

Schön war es bei der OAM 2023 und ich freue mich schon auf die OAM 2024

OAM 2023 – Tag 3

Auch gestern konnte ich den 3 Interviews viele neue Inputs entnehmen, wie ihr hier sehen könnt:

Weiterlesen: OAM 2023 – Tag 3
  • wie wichtig das eigene Thema für den Erfolg ist
  • bei der Recherche den roten Faden zu beachten
  • wie man Dialoge schreibt
  • wie man seine Figuren zum Leben erweckt
  • wie viel Arbeit eine Lesung macht
  • wie wichtig die Vorbereitung für eine gelungene Lesung ist

Und auch wenn ich noch ganz am Anfang stehe, fand ich das Interview mit Michael Rossié unheimlich lehrreich, denn ich konnte mir vorher nicht vorstellen, dass es so viel Arbeit macht, eine gute Lesung vorzubereiten.

Dazu habe ich auch einen der Sponsoren der Autorenmesse besucht, und zwar tolino.media. Dort erfuhr ich sehr viel über das Selfpublishing, auch wenn ich noch nicht so weit bin, so kann es nicht schaden, darüber schon Infos zu haben.

Am Abend veranstaltete die Romanschule www.romanschule.de wieder einen WorkshopFigurensprache – Der Clou für unvergessliche Figuren„, der das Thema von Autorin Hera Lind noch einmal vertiefte. Ebenfalls gab es wieder eine Aufgabe, für diese hatten wir 15 bis 20 Minuten Zeit. Wir sollten einen Dialog zwischen 2 Figuren so schreiben, dass Alter, Geschlecht, Herkunft erkannt werden kann. Noch heute bekomme ich bei dieser Aufgabe Schnappatmung. Dennoch habe auch ich etwas eingereicht. Unglaublich zu was ich fähig bin, wenn die Uhr tickt. Ob es aber auch gut ist? Who the fuck cares 😂😂

OAM 2023 – Tag 2

Gestern war wieder ein sehr lehrreicher Tag. Wieder gab es 3 Interviews und am Abend dann auch ein Workshop. Natürlich sind viele Learnings vom Tag 1 auch an Tag 2 wiederholt worden. Schließlich gibt es eben eine Basis von Arbeiten, die ein*e Autor*in erledigen muss. Dennoch macht jeder Autor seine eigenen Erfahrungen und entwickelt eigene Eigenheiten. So konnte ich auch schon verschiedene Herangehensweisen an einen Roman entdecken. Jeder Jeck ist halt anders 😇

Weiterlesen: OAM 2023 – Tag 2

Einige Learnings des Tages stelle ich auch wieder vor:

  • die grundlegenden Fragen, die bei einer Heldenreise gestellt werden sollen
  • in kleinen Häppchen und ohne Druck zu arbeiten
  • wie unheimlich wichtig es ist, das Handwerkszeug eines Autors zu beherrschen und regelmäßig zu üben
  • Dinge zur Recherche
  • wie wichtig es ist, genau seine Figuren auszuarbeiten
  • die Notwendigkeit einer Handlung
  • und das eine Aktion immer auch ein Ziel enthält

Um 20 Uhr veranstaltete die Romanschule www.romanschule.de wieder einen Workshop. Thema war „Das richtige Weglassen – mehr Spannung mit Show, don’t tell„. Wieder haben wir mit unseren Erfahrungen des Tages angefangen und dann ging es schon los mit der Arbeit. Erstmal wurde uns erklärt, wie Show, don’t tell funktioniert und dann wurde uns ein Gefühlsrad präsentiert aus dem wir ein Gefühl auswählen sollten, welches wir dann in eine Geschichte so verpacken sollten, dass das Gefühl auch erkannt wird. Wieder haben fast alle – einschließlich ich selbst – fleißig die 10 Minuten dazu genutzt, dieser Aufgabe gerecht zu werden. Mein erstes Mal die Übung „Show, don’t tell“ gemacht. Es war beängstigend. Auch für mich, die eigentlich sehr gut ihre Gefühle und Emotionen erkennen kann. Das aber kreativ in einem Text zu Papier bringen 😨 – und dann in nur 10 Minuten. Nicht nur eine Geschichte, sondern auch noch das Gefühl kreativ verwursteln. Doch ich habe es geschafft und tadaaa – beim Feedback wurde mein Entwurf sogar besprochen. Okay, sagen wir mal so, es besteht noch Entwicklungspotential in meinem Schreiben, aber ich hatte die Aufgabe dennoch gut gemeistert 💪 zumindest als absoluter Anfänger im kreativen Schreiben.

OAM 2023 – Tag 1

Gestern fing die Online Autorenmesse der Romanschule www.romanschule.de/online-autorenmesse an.

Es gab 3 Interviews, aus denen ich viel Input entnehmen konnte. So gab es Tipps dazu:

Weiterlesen: OAM 2023 – Tag 1
  • wie eine Szene entwickelt werden kann
  • wie Freiräume im Kopf geschafft werden können
  • wie mit negativem Feedback optimal umgegangen werden kann
  • wie die Frage nach dem WARUM zu weniger Prokrastination und mehr Produktivität führen kann
  • wie wichtig eine tolle Community ist
  • wie viel über das Autorenhandwerkzeug auch durch das analytische Lesen von verschiedenen Bücher gelernt werden kann
  • aber auch, dass ein Schreibjournal für die Weiterentwicklung eines Autors ist
  • ebenso ist eine Selbstverpflichtung gut für die Motivation ist
  • zudem sollten alle Ideen festgehalten werden

Zudem gab es um 20 Uhr einen Workshop zum Thema „So überzeugt deine Romanidee die Leser„. Zu Beginn trat noch der Künstler Quichotte auf. Das war unheimlich lustig.😂

Nach seinem Auftritt haben wir ein wenig über unser Learning bei den ersten Interviews gesprochen und dann ging es um die heißgebrühte Wurscht… Sehr informativ, aber anstrengend. 🤓

Schließlich gab es auch eine Aufgabe 🤔:

Wir sollten für unsere Romanidee ein Drei-Satz-Exposé schreiben. OMG war das schwer, ich stehe doch noch ganz am Anfang. Aber ich habe mich durchgerungen und es tatsächlich geschafft ein Exposé zu meiner Romanidee in 3 Sätzen zu schreiben und es tatsächlich ganz mutig zur Bewertung gestellt. Zum Schluss haben Jurenka Jurk und Natascha Birovljev einige von den über 100 eingereichten rausgepickt und sie analysiert. Und auch, wenn meine 3 Sätze nicht dabei waren, konnte ich viel aus der Auswertung der anderen mitnehmen.